Angespielt: Thimbleweed Park – wie in den guten alten Zeiten

Ganz ehrlich? Pixel aren’t dead! Als Retrofan kommen Spiele wie Thimbleweed Park irgendwie genau richtig. Herrlich retro und einfach so spielbar. Das Schönste ist allerdings, dass es das Spiel auf allen gängigen Plattformen gibt. Somit ist man nicht nur auf ein System beschränkt. Unseren Eindruck vom Spiel haben wir hier einmal zusammen gefasst.

Wer steht dahinter?

Vorher ein paar Dinge zu den Machern von Thimbleweed Park. Hinter dem Spiel stehen Ron Gilbert und Gary Winnick. Die beiden hatten zusammen bei Lucasfilm Games und unter anderem an Maniac Mansion gearbeitet. Für ihr neues Werk holten sie sich noch David Fox (Zak Mc Kracken) und Mark Ferrari (The Secret of Monkey Island, Loom) an Board. Das Ergebnis nach knapp zwei Jahren ist ein Spiel in feinster Click-and-Point-Manier. Wie in den guten alten Zeiten. Thimbleweed Park wurde am 30. März 2017 veröffentlicht und ist für Windows, macOS, Linux und Xbox One erhältlich. Eine Version für iOS und Android soll folgen.

Die Geschichte kurz und knapp

Wir schreiben das Jahr 1987. In der Kleinstadt Thimbleweed Park wird eine Wasserleiche gefunden. Zum Glück liegt sie da noch nicht so lange. Die zwei Bundesagenten Ray und Reyes, die ein nicht wenig Gemeinsamkeiten mit Scully und Mulder von Akte X haben, werden auf den Fall angesetzt. Doch der hiesige Polizeichef ist keine Hilfe für die beiden. Erst als Delores Edmund, eine junge Spieleprogrammiererin wieder in der Stadt auftaucht, kommen Ray und Reyes auf eine heiße Spur. Der Schlüssel ist Delores Onkel Chuck. Mehr wird aber nicht verraten.

Erster Eindruck von Thimbleweed Park

Das Spiel ist schnell geladen. Gerade mal knapp 900 Megabyte werden auf der Festplatte belegt. Thimbleweed Park hat eine englische Sprachausgabe und deutsche, italienische, französische und spanische Untertitel. Ob eine deutsche Sprachausgabe folgt, bleibt erstmal unklar. Nicht wunder, dass das Englisch am Anfang des Spiels etwas sonderbar klingt. Das ist so gewollt und wird sich im weiteren Spielverlauf auflösen.

Ansonsten werden wir in der Zeit zurück versetzt. Uns erwarten liebevoll gezeichneten Pixelgrafiken und etliche Querverweise zu früheren Spielen. Schöner kann Retro nicht sein. Selbst Chucky, die menschenfressende Pflanze aus dem Spiel Maniac Mansion, darf nicht fehlen.

Die allgemeine Handlung erinnert an einen wilden Mix aus Akte X, Twin Peaks und The Twilight Zone. Und es macht Spaß in diese Geschichte einzutauchen. Für das Spiel sollten man schon ein paar Stunden Zeit in Kauf nehmen. Denn so ganz einfach wird es den Spielern nicht gemacht. Die Rätsel sind teilweise kniffelig, aber nicht unlösbar. Glücklicherweise haben die Protagonisten eine Art Check-Liste, wo die zu erledigenden Aufgaben notiert sind. Daran kann man sich wunderbar orientieren. Andernfalls helfen die schon mehrfach veröffentlichten Komplettlösungen aus dem Netz weiter.

Fazit zum Spiel

100%ige Kaufempfehlung von unserer Seite. Für Retrofans und Adventure-Spieler bestens geeignet.

Der aktuelle Spieletrailer zu Thimbleweed Park

Details

Developer / Publisher: Terrible Toybox
: 30. März 2017
Systeme: Windows, Linux, macOS, Xbox One (iOS und Android demnächst)
Webseite: www.thimbleweedpark.com
Preis: 19,99 EUR

Screenshots/Video: Terrible Toybox

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