Angespielt: CARD SHARK für Nintendo Switch – Spieletest/Review

Angespielt: CARD SHARK für Nintendo Switch – Spieletest/Review

Mal Lust wieder Karten zu spielen? Oder noch besser – ein paar Kartentricks zu lernen? Der Publisher Devolver Digital fasst das neue Spiel CARD SHARK treffend zusammen: “Es ist ein Abenteuerspiel voller Gerissenheit, Intrigen und köstlicher Täuschungen.” Das kleine Entwicklerstudio Nerial, welches bereits für ORWELL’s ANIMAL FARM und REIGNS BEYOND verantwortlich war, katapultiert uns hunderte Jahre in die Vergangenheit. Das neue Action-Game CARD SHARK entführt uns nämlich ins 18. Jahrhundert nach Frankreich. Seit Anfang Juni ist das Spiel für PC und Nintendo Switch erhältlich. Unseren Review gibt es jetzt.

Card Shark Nintendo Switch Lite

Die Geschichte zu CARD SHARK – es war einmal in Frankreich

1742. Wir befinden uns in der Nähe von Pau in Südfrankreich. Dort arbeitet der stumme Held des Spiels für ein paar Livre als Kellner. Seine Chefin Madame Porterhouse nennt den jungen Mann nur Bursche. Eines Tages trifft er in der Gaststube auf Comte de Saint-Germain. Der Gast kann ihn überreden, dass er ihm bei seinem Kartenspiel heute Abend hilft.

Während die Herren am Tisch spielen, schenkt der Bursche allen Mitspielern Wein ein. Dabei lunzt er immer ins gegnerische Blatt und gibt dem Comte ein vorher abgemachtes Zeichen. Dummerweise fliegen die beiden auf. Es kommt zum Tumult und Colonel Gabriel, einer der Mitspieler, erschießt Madame Porterhouse. Der Bursche hat nun zwei Optionen: hier bleiben und es Mordes angeklagt zu werden oder dem Comte folgen und die Kunst des Betrugs lernen.

So flüchten die beiden ins Lager der Cascarots. Es handelt sich hierbei um eine Gruppe von Roma, die Frankreich in der Minderheit leben. Dort lernt der Bursche seinen ersten Kartentrick. Später machen sich Comte und er auf den Weg, die französische Gesellschaft mit allerlei Tricks zu täuschen. Nur so können sie in an ein paar Livre kommen und in dieser Welt überleben.

CARD SHARK: Offizieller Gameplay Trailer

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Review und Fazit zum Spiel CARD SHARK

Das Spiel CARD SHARK läd, jedenfalls bei der Version von Nintendo Switch, recht zügig. Die Downloadgröße ist mit 1,2 GByte noch vertretbar. Mit sanfter Musikuntermalung werden wir in das Abenteuer eingeläutet. Das Ganze passiert ohne viel Tam Tam. Ich persönlich hätte eine etwas längere Einführungsgeschichte begrüßt.

Vor und während des Spiels lässt sich ein Schwierigkeitsgrad auswählen: Der Glücksspieler, sucht nach einer Herausforderung. Der Trickbetrüger, betritt eine Welt des hohen Risikos, in der nur die Besten Erfolg haben. Und der Dilettant, genießt die Geschichte ohne einen Tropfen Schweiß zu vergießen. Letzteres hat den weiteren Vorteil, dass man sich kleine Hinweise anzeigen lassen kann, um die einzelnen Minispiele zu meistern.

Optisch punktet CARD SHARK ebenfalls mit klaren Linien. Die Grafik ist einfach gehalten. Trotzdem spricht sie an. Die Animationen, die teilweise wie Bildcollagen anmuten, passen da sehr gut zum Gesamtkonzept. Wer hier flüssige Bewegungen oder sogar filmartige Zwischensequenzen erwartet, wird alles andere als zufrieden sein.

Die Bedienung der einzelnen Tricks, welche vorher beliebig oft geübt werden, geht gut von der Hand. Es bedeutet in den meisten Fällen ein Kombination aus Analogstick und Buttons. Dennoch sollte man ein bisschen Gespür für Kartenspiele mitbringen. Denn so ganz einfach, wie es klingt, ist es oft nicht. Beispielsweise fordert die erste Aufgabe schon etwas Übung: Wein eingießen und das gleichzeitig das Kartenblatt scannen.

Insgesamt kann ich CARD SHARK positiv bewerten. Es hat einen gewissen Charme und der Spielspaß kommt nicht zu kurz. Das liegt aber vor allem an den Geheimnissen, die man im Laufe der Handlung erklärt bekommt. Nicht zuletzt spornt das an, einmal die Tricks auch mit einem realen Kartenstapel auszuprobieren.

Foto-Galerie

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Zusammenfassung – Vorteile/Nachteile CARD SHARK

Vorteile:

  • Schneller Spieleinstieg
  • Hoher Spielspaß

Nachteile:

  • Simple Grafik
  • Voraussetzung: Interesse an Kartenspielen

Video/Fotos: Nerial, Devolver Digital, Nintendof701e76cda744fe496a92d9b7d51a867