Angespielt: Trine 4 – The Nightmare Prince auf Xbox One

Angespielt: Trine 4 – The Nightmare Prince auf Xbox One

Mit Trine 4 – The Nightmare Prince erscheint ein wunderschön gezeichneter Plattformer mit Puzzle-Charakter auf PC und Konsole – wir berichteten bereits. Jetzt haben wir den vierten Teil der Trine-Saga einmal anspielen können. Was Trine 4 – The Nightmare Prince kann und was nicht, erfahrt ihr jetzt in unserem Testbericht.

Ein Blick ins Trine-Universum

Der mittlerweile vierte Teil von Trine kommt mit dem Zusatz „The Nightmare Prince“ und lässt sich auch als Ultimate Edition spielen. Man schlüpft wieder in die Rolle der drei Helden: Zauberer Amadeus, Diebin Zoya und Ritter Pontius. Wie immer? Fast, denn diesmal klingt die Aufgabe auch gar nicht so knifflig: der junge Prinz Selius soll gefunden zurück die Astral-Akademie gebracht werden. Doch das Problem ist, dass der adlige Grünschnabel von Albträumen heimgesucht wurde und seitdem auf der Flucht ist. Die bösen Träume hinterlassen Spuren. Überall wo er war, hat sich die Welt verändert.

Jeder der drei Helden ist mit besondern Fähigkeiten ausgestattet. So kann Amadeus Dinge bewegen, die Diebin Zoya mit Pfeil und Bogen umgehen und Pontius ist mit Schwert und Schild bestens ausgerüstet. Doch jeder allein kommt nicht immer ans Ziel. Vielmehr ist Teamarbeit gefordert, um die speziellen Fertigkeiten zu kombinieren.

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Was ist eigentlich Trine …

… werden sich vielleicht Neulinge fragen? Kurz zur Geschichte: Vor langer Zeit gab es einmal drei mächtige Artefakte. Damit wurde das Gleichgewicht von Gut und Böse in Waage gehalten. Nachdem wieder Frieden auf der Welt eingekehrt war, gab man diese Artefakte an drei Wächter weiter. Doch der „Alte König“ Sarek schaffte es, in den Besitz von zwei der Heiligtümer zu kommen. Damit erschuf er eine Armee der Untoten. Das noch fehlende Artefakt „Trine“ hält die Macht der Seele und der Gerechtigkeit inne und muss fortan beschützt werden. Gar keine so leichte Aufgabe.

2D oder 3D? Trine 4 ist wieder in 2.5D

Mit 2.5D bezeichnet man Plattformer oder Jump’n Run Spiele, die normalerweise nur zweidimensionale Elemente besitzen. Meistens sind dabei die Hintergrundgrafiken in 3D programmiert. Eine wunderbare Definition findet man hier. Durch diese Technik erhält man als Spieler ein fast schon dreidimensionales Spielerlebnis. Drei der vier Trine-Abenteuer basieren auf dieser Technik.

Historie: Trine (2009), Trine 2 (2011), Trine 3: The Artifacts of Power (2015), Trine 4 – The Nightmare Prince (2019), sowie Trine Ultimate Edition (2019)

Offizieller Trailer von Trine 4 – The Nightmare Prince

Fazit und Bewertung

Oh ja – 2.5D Grafik ist toll. Es gibt zwar zig andere Games, die sich die Mischung aus 2D und 3D zu Nutze machen. Ein Beispiel was mir immer zuerst dazu einfällt ist Giana Sisters: Twisted Dreams. Doch das hier ist in der Umsetzung perfekt. Und Fans werden mit dem vierten Teil von Trine mit phantastischen Landschaften belohnt. Dazu gibt es wieder zig Kopfnüsse zu knacken. Natürlich steigt der Schwierigkeitsgrad von Level zu Level. Aber es ist eigentlich immer machbar, auch wenn man die Lösung oft nicht auf Anhieb sieht. Hilfreich ist, dass sich die physikalischen Fähigkeiten unseres Heldentrios stetig vergrößern. Damit gibt es aber auch immer mehr Möglichkeiten, Rätsel zu lösen.

Bei Trine 4 – The Nightmare Prince handelt es sich wie auch seine Vorgänger um ein Action-Puzzle-Spiel mit Jump’n Run Elementen. Vom Spielprinzip her knüpft es allerdings den zweiten Teil an – was mir persönlich sehr gut gefällt. Zudem lässt sich im Einzelspielermodus oder im Mehrspielmodus mit Freunden spielen.

Beim Spielen – jedenfalls auf (m)einer Xbox One – kam ich recht schnell an den Punkt, dass das Spiel an manchen Stellen kurz hängen blieb. Das passierte im weiteren Verlauf sogar mehrfach hintereinander. Allerdings ohne ersichtlichen Grund. Ob es an der zur niedrigen Performance der Spielkonsole oder an einem Programmierfehler liegt, konnte ich auf die Schnelle nicht herausfinden. Auf jeden Fall trübt es das Spielvergnügen ganz erheblich.

Ansonsten ist die Spielumsetzung optisch, wie auch spielerisch sehr ansprechende und fesselt für viele Stunden an den Bildschirm. Trine 4 – The Nightmare Prince gibt es seit dem 8. Oktober 2019 für PC und alle aktuellen Konsolen Sony Playstation 4, Microsoft Xbox One und Nintendo Switch.

Weitere Infos auf der Homepage unter www.trine4.com

Fotos/Trailer: Frozenbyte/Modus Games