Die besten Sega Mega Drive Spiele

Mit mehr als insgesamt 900 Spielen für das Sega Mega Drive, fällt die Auswahl der besten Spiele nicht unbedingt leicht. Auch wenn man sich die zirka 690 Spiele anschaut, die für den europäischen Markt bestimmt waren. Dennoch, wir haben hier nun einmal unsere Top 10 der Sega Mega Drive Games zusammengestellt, die man unbedingt einmal gespielt haben sollte.

Disney’s Aladdin

Das Jump’n Run Spiel „Disney’s Aladdin“ wurde 1993 für das Sega Mega Drive veröffentlicht und entstand in enger Zusammenarbeit mit den Disney-Filmstudios. Das verantwortliche Entwicklungsstudio war Virgin Interactive. Das Spiel beinhaltete insgesamt 10 unterschiedliche Level mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad. Im direkten Vergleich zur SNES-Version punktete die Mega-Drive-Version mit detailreicheren Animationen und besseren Gameplay. Daraus resultierte auch ein deutlich höherer Spielspaß. „Disney’s Aladdin“ verkaufte sich vier Millionen Mal. Nach „Sonic the Hedgehog 1“ und „Sonic the Hedgehog 2“ zählte es damit zum dritterfolgreichsten Spiel, welches für das Sega Mega Drive jemals veröffentlicht wurde.

Shinobi III: Return of the Ninja Master

Mit dem Exklusiv-Titel „Shinobi III: Return of the Ninja Master“ knüpfte Sega 1993 an den Erfolg des Vorgängers „The Revenge of Shinobi“ an. In Japan erschien das Action-Spiel unter dem Titel „The Super Shinobi II“. Es handelte sich dabei um einen Sequel. Das Original kam als Arcade-Version unter dem Namen „Shinobi“ auf den Markt und war mit der „Shadow Dancer“-Serie einer der wichtigsten Vertreter des Genres. Besonderes hervorzuheben ist, dass der Spielcharakter mit unterschiedlichen Bewegungs- und Angriffsmöglichkeiten ausgestattet war – u.a. vier spezielle Ninjitsu-Techniken. Mit seinem soliden Gameplay gehört „ Shinobi III: Return of the Ninja Master“ zu den Top-Spielen für das Sega Mega Drive.

Kid Chameleon

„Kid Chameleon“, welches in Japan 1992 unter „Chameleon Kid“ veröffentlicht wurde, ist ein klassisches Jump’n-Run-Spiel. Es erschien exklusiv für das Sega Mega Drive. Der Spielcharakter konnte sich im Laufe des Spielgeschehens verwandeln und bekommt damit unterschiedliche Fähigkeiten. Das Spiel hat eine solide Grafik und überrascht mit etlichen einfallsreich gestalteten Leveln. Der durchweg gute Soundtrack macht das Spiel zu einem Must-Have für alle Fans von Plattformer-Spiele und Jump’n Run.

Sonic the Hedgehog 2

Alex Kidd war gestern – jetzt kommt Sonic. Mit dem putzigen Igel versuchte Sega Nintendos Held Mario das Wasser abzugraben. Nach dem überaus erfolgreichen ersten Sonic-Teil, zündete „Sonic the Hedgehog 2“ im Jahr 1994 mal so richtig. Es verkaufte sich über sechs Millionen Mal. Bei dem Spiel handelt es sich um eine Mischung aus Action und Jump’n Run. Einige Levels sind im 3D-Look, was für 16-Bit-Spielkonsolen eher ungewöhnlich war. Neben verbesserter Grafik und (gefühlt) flotteren Gameplay, gab es noch eine Neuerung. Die Spielfigur Miles (Miles Prower) wurde ins Leben gerufen. Der kleine Fuchs blieb Sega treu und erschien später in weiteren Spielen.

The Adventures of Batman & Robin

Mit „The Adventures of Batman & Robin“ aus dem Jahr 1995 gerät das Batman-Universum ein wenig aus den Fugen. Denn zum einen ist der Soundtrack Batman-untypisch, aber Dank Jesper Kyd ein Meisterwerk geworden. Und zum anderen hat das Spiel einen gepfefferten Schwierigkeitsgrad. Im Vergleich zur SNES-Version sieht die Mega-Drive-Version-Version auch deutlich anderes aus. Futuristisch und im Arcade-Stil katapultiert sich „The Adventures of Batman and Robin“ damit zu einem extravaganten Spielvergnügen, welches grafisch der Spielkonsole und auch dem Spieler einiges abverlangt. Entwickelt wurde es nicht von Konami, sondern vom Independent-Label Clockwork Tortoise.

Daffy Duck in Hollywood

Das Spiel „Daffy Duck in Hollywood“ kam 1994 heraus und war exklusiv im Sega-Universum für Mega Drive, Master System und Game Gear erhältlich. Die Sega-Mega-Drive-Version hat nicht nur das Aussehen im typischen Disney-Stil, sondern bringt auch einen eingängigen Soundtrack mit. Die schwarze Ente ist mit einer extravaganten Waffe „Blubble Gun“ ausgestattet und springt, kriecht und flattert durch die einzelnen Pixelwelten. Hierbei gibt es sicherlich grafisch anspruchsvollere Spiele als „Daffy Duck in Hollywood“, doch das Gesamtpaket (Spielverlauf, Humor und Bedienung) sorgt für genüßlichen Spielspaß. Übrigens, der gleichnamige Comic-Kurzfilm von Merrie Melodies erschien im Jahr 1938.

Micro Machines

Wer Rennspiele liebt, kommt um Micro Machines von Codemasters nicht herum. Die knuffigen Autos steuert man aus der Draufsicht. Die Rennstrecken sind mal ein Schreibtisch oder auch mal eine Badewanne. Vor allem auf dem Sega Mega Drive gelang das Spiel überzeugend. Denn hier wurde alles richtig gemacht: Geschwindigkeit, Spielsteuerung und Grafik. Das ist bei Micro Machines so gut gelungen, dass es sogar drei weitere Fortsetzungen gab – „Micro Machines 2: Turbo Tournament“, „Micro Machines Turbo Tournament ’96“ und „Micro Machines Military“. Selbst im Vergleich mit dem Konsolen-Krieg Gegner Nummer 1, dem SNES von Nintendo, macht die Mega-Drive-Version von 1991 deutlich mehr Laune.

Gunstar Heroes

1993 wurde „Gunstar Heroes“ für das Sega Mega Drive veröffentlicht. Das rasante Action-Spiel kam aus der Feder von Treasure, die bereits für „Dynamite Headdy“, McDonald’s Treasure Land Adventure“ und „Alien Soldier“ verantwortlich waren. Im Spiel lassen sich die beiden Charaktere Gunstar Red und Gunstar Blue steuern. Im klassischen Run-and-Gun-Stil wird sich von links nach rechts durch die Level gekämpft und dabei ordentlich Munition verfeuert – und das zu weit, wenn gewollt. Das sorgt für ein kurzweiliges Spielerlebnis. Auch grafisch kann sich „Gunstar Heroes“ sehen lassen: liebevoll gezeichnete Hintergrundgrafiken, tolle Animation und teilweise knifflige Endbosse.

Thunder Force IV (Lightening Force: Quest for the Darkstar)

Das Spiel „Thunder Force IV“ aus dem Jahr 1992 hat eine Besonderheit. Nicht, dass es eins der besten Raumschiff-Shooter für das Sega Mega Drive ist, sondern, dass hier eine Regionalsperre verbaut wurde. Damit konnte man man die japanische Version nur auf japanischen Konsolen und europäische Version nur auf europäischen Konsolen spielen. Dem Erfolg hat das nicht geschadet, denn Grafik und Funktionsvielfalt sind umwerfend flüssig. Jedes Raumschiff ist mit mehreren Waffensystem ausgerüstet zwischen denen gewechselt werden kann. Auch lässt sich die Manövergeschwindigkeit in vier Stufen ändern. Die ebenfalls erfolgreichen Vorgänger „Thunder Force II“ und „Thunder Force III“ erschienen 1989 respektive 1990 für die 16-Bit-Konsole.

Mickey Mania

Das Spiel sollte ursprünglich zum 65. Geburtstag von Micky Maus erscheinen. Es kam allerdings etwas später auf den Markt. Doch das Warten hat sich gelohnt. Mit „Mickey Mania“ verschmelzen Film- und Videospielgeschichte. Für das Spiel wurden etliche Animationen extra aus dem Hause Disney neu produziert. Damit reist Micky Maus, den der Spieler als Hauptfigur steuert, durch unterschiedliche Epochen seiner Entstehung. In einem klassischen Jump’n-Run-Umfeld macht Micky eine ungewöhnliche Zeitreise. Im ersten Level beispielsweise gibt es einen Stopp im Jahr 1928. Im zweiten Level ist es das Jahr 1933. Für Disney-Fans ist „Mickey Mania“ eines der liebevollsten und aufwändigsten Spiele für das Sega Mega Drive.

Die 10 besten Sega Mega Drive Spiele im Überblick

  • Disney’s Aladdin
  • Shinobi III: Return of the Ninja Master
  • Kid Chameleon
  • Sonic the Hedgehog 2
  • The Adventures of Batman & Robin
  • Daffy Duck in Hollywood
  • Micro Machines
  • Gunstar Heroes
  • Thunder Force IV
  • Mickey Mania