Angespielt: Vengeful Guardian: Moonrider für Nintendo Switch Spieletest/Review

Angespielt: Vengeful Guardian: Moonrider für Nintendo Switch Spieletest/Review

Das Spiel VENGEFUL GUARDIAN: MOONRIDER ist ein seitwärts scrollender Plattformer, der das goldene Zeitalter der 16-Bit-Spiele in einem raffinierten Rachefeldzug widerspiegelt. Das Spieldesign nutzt die besten Elemente klassischer Actionspiele und sorgt für reaktionsschnelle und anspruchsvolle Kämpfe. Dadurch lässt das Spiel die Retrogaming-Ära durch aufwendige Pixelgrafiken und knackigen Sound gekonnt wieder aufleben und bildet einen eindrucksvollen Sprint über acht tödliche Level. Wir haben das neue Spiel von JoyMasher auf Nintendos Switch einmal angetestet. Es ist auch für PS4/PS5 und Steam erhältlich. Unseren Bericht gibt es jetzt zu lesen.
Vengeful Guardian Moonrider Screenshot1

Zur Geschichte – worum es geht

Der Moonrider ist ein Supersoldat, der in VENGEFUL GUARDIAN: MOONRIDER eine entscheidende Rolle spielt. Die Machthaber erschufen Supersoldaten als tödliche Kriegswaffen. Ihre Schöpfer besiegelten damit auch gleichzeitig ihr Schicksal, indem sie den als Moonrider bekannten Krieger aktivierten. Der Moonrider, der als Werkzeug zur Aufrechterhaltung eines totalitären Staates konzipiert wurde, weigerte sich nämlich seinen ursprünglichen Zweck zu erfüllen. Stattdessen kämpft er unerbittlich gegen alles, was ihm im Weg steht.

Offizieller Gameplay Trailer VENGEFUL GUARDIAN: MOONRIDER

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Review und Fazit zum Spiel VENGEFUL GUARDIAN: MOONRIDER

Da ist wieder so ein Spiel: totaler Augenschmaus für Retrogaming-Fans. Die Kombination von Publisher The Arcade Crew und JoyMasher als Entwickler brachte u.a. auch das Spiel BLAZING CHROME hervor. Den damals veröffentlichten Testbericht gibt es hier zu lesen. Seitdem sind einige Jahre vergangen, doch VENGEFUL GUARDIAN: MOONRIDER tritt genau in diese Fußstapfen. Entsprechend hoch liegt die Messlatte.

Doch diesmal konnte mich das Spiel schon beim Start nicht ganz überzeugen. Das lag daran, dass mir die Steuerung von Moonrider nicht vertraut war und auch nicht erklärt wurde. Ein Training hätte geholfen. Oder habe ich es einfach nur übersprungen? Los geht es im ersten Level: das Waffenlabor. Hier warten schon die ersten, zugegeben sehr leichten, Gegner. Ein Rettungsanker ist im Optionen-Menü der Punkt Steuerung. Hier erfährt man die Belegung der einzelnen Funktionen von Moodrider. Zudem kann man sie sich auch noch nach eigenem Wunsch definieren.

Ein anderer Kritikpunkt liegt in der Schwierigkeit im Allgemeinen des Spiels. Gern hätte ich eine Auswahl des Schwierigkeitsgrades oder einfach mehr Zwischenspeicherpunkte gehabt. Für alle die mit dieser Art von Plattformer nicht vertraut sind, wird es schnell enttäuschend. Stirbt Moonrider, leuchtet die Spielfigur auf und verschwindet in einem riesigen Lichtschein. Das ist so dominant, dass man schon fast eingeschüchtert wird. Jedenfalls beim ersten Mal spielen.

Grafik

Wer auf SNES, Neo-Geo oder Mega Drive steht, wird die Grafik von VENGEFUL GUARDIAN: MOONRIDER lieben. Wunderbare Pixelwelten, die sehr aufwendig anmuten, gibt es hier zu erkunden. Über das Menü lässt sich ein CRT-Effekt auswählen, der einem echten Röhrenbildschirm nachempfunden wurde.

Sound

Soundeffekte passen ins 16-Bit-Konzept – ohne Frage. Die Hintergrundmusik ist flott, klingt allerdings nur nach Retro. Sie ist abwechslungsreich komponiert und unterstützt das Gameplay tadellos. Über das Optionen-Menü lasst sich die Lautstärke der Soundeffekte und der Musik getrennt voneinander einstellen.

Spielspass

Wie schon angemerkt, ist das Thema Spielspass nicht so einfach zu beantworten. Für Kenner der Genres Plattformer oder Run’n Gun ist VENGEFUL GUARDIAN: MOONRIDER sicherlich machbar. Gelegenheitsspieler können sich schon mal schnell an den Gegnern verbeißen oder kommen an bestimmten Stellen einfach nicht weiter. Das sorgt natürlich für Frust.

Erster Eindruck: Fotogalerie

Vengeful Guardian Moonrider Screenshot5

Vengeful Guardian Moonrider Screenshot4

Vengeful Guardian Moonrider Screenshot3

Vengeful Guardian Moonrider Screenshot2

Zusammenfassung – Positiv/Negativ VENGEFUL GUARDIAN: MOONRIDER

Positiv:

  • Tolle Grafik im 16-Bit-Stil der 90er Jahre
  • Für erfahrene Spieler ein Top-Game

Negativ:

  • Schwierigkeitsgrad happig
  • Zu wenig Speicherpunkte
  • Soundtrack nicht retro genug

Trailer/Bilder: The Arcade Crew, JoyMasherff5547eb79fd40b49833d14c7f638321